Chile
Ein Land mit allen Klimazonen

Chile erstreckt sich über 4300 Kilometer in der Nord-Süd-Ausdehnung und ist dabei höchstens 180 Kilometer breit. So eingeklemmt zwischen Anden und Meer, hat sie alle möglichen Klimatas zu bieten. Im Norden liegt die trockenste Wüste der Welt, die Atacama-Wüste. Hier gibt es ein paar Hafenstädte und im Landesinnern einige wenige Städte und Dörfer sowie Oasen. Im Süden oberhalb Santiagos, wird der Regen dann mehr, im semi-ariden Klima wachsen Büsche und auch Bäume. Weiter in Richtung Süden beginnen die Wein- und Gemüseanbaugebiete, es gibt häufiger Niederschlag und er nimmt weiter südlich noch zu, es ist grün, es dominieren Wälder und Wiesen, Flüsse und Seen. Ganz im Süden dann wird es wieder trockener, dafür ist es das ganze Jahr über relativ kalt, über 20 Grad wird es selten hier, es ist auch mit Argentinien das südlichst gelegene Landgebiet der Welt vor der Antarktis.

Die ChilenInnen sind sehr freundlich und kontaktfreudig. Mir passierte es sehr oft, dass ich auf offener Strasse angesprochen wurde und mir die nähere Umgebung und ihre Geschichte erklärt wurden. Gleichzeitig waren die Leute aber auch an mir interessiert und es erfüllte sie mit Stolz, wenn man "von so weit" herkommt, nur um ihr Land zu bereisen. Trotzdem fühlte ich mich nie bedrängt, auch ist Chile bestimmt eines der sichersten Länder Amerikas.

Santiago de Chile

Die Hauptstadt mit fast der Hälfte der Einwohner Chiles ist es bestimmt wert, entdeckt zu werden. Hier befinden sich die wichtigsten Museen, Theater und Kinos. Nahe den Anden gelegen, bieten sich auch viele Ausflugsmöglichkeiten zu Nationalparks, zu Gletschern, ans nahe gelegene Meer oder sogar nach Mendoza in Argentinien.

Die im Quartier Bellavista gelegene Schule befindet sich im Zentrum der kulturellen Aktivitäten. Vor allem am Wochenende wird pausenlos Unterhaltung geboten. Die Unterkünfte für Studentinnen, die sich für eine WG entscheiden, sind meistens hier gelegen. Die Schule bietet 6 Niveaustufen mit maximal 7 StudentInnen pro Klasse an, jeden Montag gibt es einen Apéro um sich etwas kennen zu lernen, dienstags eine Stadtbesichtigung. Auch werden wöchentlich mit ChilenInnen zum Sprachaustausch angeboten und es gibt allwöchentlich einen Stammtisch, der in verschiedenen Sprachen geführt wird. Alle diese Zusatzangebote sind im Preis enthalten.

Valparaiso

Diese architektonisch schöne und sehr angenehme Stadt ist direkt am Meer gelegen und wurde auf verschiedenen Hügeln erbaut. Bekannt ist Valparaiso vor allem als Hafenstadt, als einem der drei Wohnsitze Pablo Nerudas und den vielen kleinen Ascensores, Drahtseilbahnen, die sich die Hügel hochkämpfen. Zum Baden kann man in die von den ChilenInnen hochgeschätzte Nachbarstadt Viña del Mar.

Die Schule liegt auf einem der bekanntesten Hügel, wo sich die Künstlerszene nieder gelassen hat. Die Atmosphäre hier ist sehr dörflich, schnell kennt man die Menschen und trifft sich gelegentlich auf einen Schwatz in den zahlreichen Cafés.

Die sehr kleine Schule bietet 6 Niveaustufen an, die Klassen sind meist sehr klein, es kann in einer Gastfamilie oder im hauseigenen Hostal im Doppel- oder Mehrbettzimmer gewohnt werden.

Talca

Etwa 7 Kilometer der Stadt Talca am Rio Tarcay gibt es ein sehr empfehlenswertes Gästehaus mit Swimmingpool, vegetarischer Küche und Fitnessraum. Du wirst in einem schönen Zimmer untergebracht und kannst morgens spanisch lernen. Nachmittags werden Wander- und Reitausflüge angeboten, oder du kannst die nahe Andenlandschaft selbst erkunden und nachher ein erfrischendes Bad nehmen.

Die klitzekleine Schule mit 6 Niveaustufen wird meistens im Einzelunterricht angeboten, natürlich könnt ihr auch zu zweit oder mit mehreren Leuten kommen und unterrichtet werden, es kommt allerdings auf euer Spanischniveau an. Der Unterricht ist auch sehr praxisbezogen, so geht ihr auch mal einkaufen oder interviewt die Leute aus der Umgebung.

Pucón ist ein sehr beliebtes und sehr idyllisch gelegenes Anden-Dorf mit 8000 Einwohnern am Lago Villarica und dem nahegelegenen aktiven Vulkan Villarica. Hier gibt es die ganze touristische Infrastruktur. Wandern, Bergsteigen, Rafting und Velofahren zu den nahen Thermalquellen oder Nationalparks sind die hauptsächlichen Aktivitäten, die die Leute hierhin anziehen. Dabei geht es im Dorf sehr gemütlich zu und her, so kann man sich auch ohne sich zu langweilen tagelang im Dorf aufhalten, tagsüber schwimmen und shoppen gehen und sich abends in den zahlreichen Restaurants und Bars vergnügen.

Die kleine Schule mit 5 Niveaustufen bietet vor allem Einzelunterricht an. Natürlich könnt ihr auch zu zweit einen Kurs besuchen, dadurch, dass die Schule aber sehr klein ist, bietet sich dafür keine Gewähr. Gewohnt werden kann in Gastfamilien oder in Hotels, ein sehr Empfehlenswertes wird von einem Schweizer geführt.

Spanisch, Flamenco, Tango und Wellenreiten in Spanien, Chile, Argentinien, Costa Rica, portugiesisch in Brasilien