Costa Rica - Eine kleine Einführung

Costa Rica wird oft als das sicherste, eines der vielfältigsten und auch das abwechlungsreichste Land Zentralamerikas genannt. Ein idealer Ort also eine Zentralamerikareise zu beginnen oder Costa Rica und die mittelamerikanische Mentalität als erstes kennenzulernen und vielleicht auch die Sprache zu erlernen. Die «Ticos», wie die Costaricaner kurz genannt werden, sprechen praktisch akzentfrei Spanisch, was für uns natürlich ein grosser Vorteil beim Erlernen der Sprache ist.
Das sicherste zentralamerikanische Land ist Costa Rica nicht nur wegen dem relativen Wohlstand, der die sechziger Jahre mit den Bananen-, Kakao- und Kaffeeplantagen gebracht hatten, sondern vor allem wegen der schon sehr lange währenden Demokratie und der Abschaffung der Armee 1949. Dadurch wurden grosse Geldbeträge anderwertig verfügbar, die ins Sozialsystem und den Naturschutz investiert wurden. Damit ist es wohl das abwechslungsreichste Land geblieben, weil in Rest-Zentralamerika leider immer noch keine Stabilität herrscht und auch Umweltschutz bisher kein Thema ist. Aus all diesen Gründen wird Costa Rica sicher zu Recht die «Schweiz Zentralamerikas» genannt.
Costa Rica ist dank diesen Gegebenheiten ein klassisches Ferienland geworden und viele Europäer und Nordamerikaner sind hier hin eingewandert. Dies wirkt sich natürlich auch nachhaltig auf die Kultur und die Preise aus, und so ist Costa Rica bestimmt kein billiges Dritt-Welt-Land, sondern ein wirtschaftlich gut funktionierendes, aufstrebendes Land. Die stets freundliche und friedliebende Bevölkerung und die umwerfende Vielfalt der Natur sind diesen Preis sicher wert.

Die grossartige Vielfalt an verschiedenen Vegetationen in Costa Rica umfasst Regen- und Trockenwälder, die Gebirgsketten vulkanischen Ursprungs, den trockenen Norden des Landes und natürlich die Küstengebiete des Pazifiks und der Karibik. Und dies auf einem Gebiet, das nur unwesentlich grösser als die Schweiz ist.
Auch TierfreundInnen kommen in Costa Rica dank den vielen unberührten Gebieten sicher auf ihre Kosten.
Die Klimazonen sind verschieden. Während es an der Pazifikseite das ganze Jahr über sehr warm ist mit einer Durchschnittstemperatur von 26 Grad und es relativ wenig regnet (vor allem zwischen Mai und Mitte Juli und wieder ab September bis November), regnet es an der Karibikseite das ganze Jahr über mit Wassermengen bis zu 6000 mm pro Jahr. Im «Valle Central», im zentralen Hochland also, sind die Regenmonate konstanter von Mai bis November, wobei es von September bis November am meisten Niederschlag gibt. Sonst scheint in der Regensaison normalerweise morgens die Sonne, nachmittags oder abends verdichten sich die Wolken und es regnet für ein bis zwei Stunden. Es ist also auch eine gute Reisezeit für gewisse Gebiete und dazu noch um einiges ruhiger.



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