Seit
mehr als einhundert Jahren kommen Urlauber nach Puerto,
wie die Stadt von den Einheimischen kurz genannt wird.
Gemessen an allen anderen Touristenzentren war Puerto
schon immer die elegante Variante des Massentourismus
und daran arbeitet die Stadt weiterhin. Natürlich
hat der Tourismus vor allem der 60er und 70er
seine Spuren hinterlassen. Sie bescherten der
Stadt breite, von Hochhäusern gesäumte Strassen
beidseits der Innenstadt. Trotzdem ist die Stadt mit
ihren 45000 Einwohnern spanisch geblieben und
auch in der Hochsaison bleiben die Einheimischen gegenüber
den Touristen in der Überzahl. So gibt es viele
Ortsteile, in denen kleine Hotels und Pensionen neben
Wohnhäusern stehen, Bars und Restaurants, in denen
sich vor allem Einheimische wohl fühlen, andere,
die vor allem vom Tourismus leben, aber auch ebenso
viele durchmischte Lokale. Sonntags am Strand sind die
spanischen Familien sowieso in der Überzahl. Daneben
gibt es den Rückzug ins Grüne; Puerto liegt
am Eingang des Orotava-Tals, das für seine üppige
Vegetation bekannt ist und vor allem von der Landwirtschaft
lebt. Aber auch ein Ausflug zum Vulkan Teide lohnt sich
unbedingt mit seiner kargen, aber abwechslungsreichen
Lawalandschaft und dem atemberaubenden Ausblick auf
über 3700 Metern über Meer.
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